Salar de Uyuni – eine Tour von Chile nach Peru

Die letzte Station unserer Reise in Chile war San Pedro de Atacama. Da es als nächstes in Richtung Salzwüste Boliviens, Salar de Uyuni, gehen soll, mussten wir uns zwei Tage in der Atacama-Wüste aklimatisieren, um auf die Höhe klar zu kommen. Salar de Uyuni liegt auf einer Höhe von 3653 Metern über dem Meeresspiegel. Wie ich im letzten Reisebericht über Chile berichtet habe, bin ich vor der Reise nach Bolivien noch in ein 1-2 Supermärkte gegangen, um mich mit ein paar glutenfreien Snacks einzudecken. In einem Supermarkt habe ich völlig überteuerte Reiswaffeln gekauft, Wegen der Höhenkrankheit werden Nüsse in einer Dattelmischung verkauft, die Energie spenden sollen. Diese sind auch glutenfrei, weshalb dieser Snack neben Obst in der Einkaufstüte gelandet sind.

Heiße Quellen in der Nähe von Atacama

Heiße Quellen in der Nähe von Atacama

Zwischen Chile und Bolivien

Glutenfrei geht auch in der Salzwüste

Da ich vorab im Reisebüro in San Pedro de Atacama erwähnt habe, dass ich Gluten nicht vertrage und bei meiner Verpflegung in den nächsten Tagen darauf Rücksicht genommen werden soll, habe ich sogar in der Salzwüste glutenfreies Essen erhalten. Unser Tour Guide, Oskar, war stets bemüht, mich mit ausreichend glutenfreien Reiswaffeln, Obst und Gemüse zu verpflegen. Auf unseren Stops haben wir so viele Alternativen zu essen bekommen, sodass ich immer die Auswahl zwischen Reis und Kartoffeln und Gemüse hatte. In den seltensten Fällen gab es Nudeln. Zum Frühstück sah es etwas anders aus. Während meine Reisegruppe Brot und Cornflakes bekommen haben, biss ich in die trockene Reiswaffel, mit Marmelade.

Übernachten im Salzhotel, mit sechs Decken, Schal und Mütze

Die drei Tage der Tour bestanden primär daraus, von einer Attraktion zur nächsten zu fahren. Wir waren eine Reisegruppe von sechs Leuten und unserem bolivianischen Guide, Oskar. Wir hatten schönes Wetter, wobei es nachts auch sehr kalt wurde. In der ersten Übernachtungsmöglichkeit gab es leider keine Duschen und zur späteren Stunde auch kein laufendes Wasser mehr für die Toiletten.  

BolivienBolivien

 

 

 

 

Das war absolut abenteuerlich! Strom, um die Handyakkus aufzuladen, gab es auch nur zwischen 19-21 Uhr abends. Aber das hat gereicht. Empfang hatten wir ja eh keinen!

Das „Hotel“ in der zweiten Nacht war ein Salzhotel. Überall auf dem Boden, im Essenesbereich als auch in den Zimmern lag Salz. Hier war es im Gegensatz zur ersten Nacht erstaunlicherweise warm, was aber auch daran lag, dass es hier keine Fenster in den Zimmern gab und es dadurch nicht gezogen hat.

Hotel de Sal in Bolivien

Hotel de Sal in Bolivien

Quinoa wächst in Bolivien an vielen Orten

Wer hätte das gedacht? Ich habe glutenfreie Kekse mitten in Bolivien im Nirgendwo gefunden! Wir waren in einem kleinen Dorf, wo es gefühlt mehr Alpakas als Einwohner gab, und steuerten mit unserem Jeep den einzigen Supermarkt an. Ich konnte es kaum glauben. Ich habe die Zutatenliste einer Keksverpackung gelesen und mit Erstaunen festgestellt, dass diese Kekse glutenfrei sind! Denn sie werden auf Quionamehl gemacht. Meine Freude war riesengroß!

Quinoa in Bolivien

Quinoa in Bolivien

Shooting in der Salzwüste

Am letzten Tag erreichten wir dann endlich Salar de Uyuni. Wie viele vor uns nutzen wir hier die Gelegenheit, um spaßige Fotos zu schießen. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt! Durch den Kontrat des weißes Sandes und des strahlend blauen Himmels konnte man verrückte Bilder machen. Dabei platzierte sich die vordere Person so, dass es aussah, als wäre die dahinterstehende Person eine Miniatur:

Aus dieser Distanz geht auch ein Keks 😉

Nach Bolivien sind wir dann mit dem Nachtbus von Uyuni nach Peru, La Paz, weitergefahren.